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Meldung bei KI-Videos und -Audiodateien
Die Aufforderung an die Anwenderinnen und Anwender sei erforderlich, weil es in per KI-Software erstellter Videos und Tondateien noch nicht so üblich wie bei Fotos sei, unsichtbare Wasserzeichen zu integrieren, erläuterte Clegg. Zugleich schränkte er ein, dass es allerdings Wege gebe, diese Wasserzeichen zu entfernen. Meta arbeite aber daran, dies zu erschweren. Die Idee sei, die Wasserzeichen direkt bei der Erstellung der Dateien zu integrieren, sodass sie nicht deaktiviert werden könnten. Auch entwickle der Konzern Technologien, um mit KI generierte Inhalte automatisch zu erkennen.
Alarmierende Vorfälle in den USA
In den USA hatten vor wenigen Wochen automatisierte Anrufe mit einer täuschend echt klingenden Nachahmung der Stimme von Präsident Joe Biden für Alarmstimmung gesorgt. Die Botschaft der Anrufe war, nicht an der Vorwahl der Demokratischen Partei im Bundesstaat New Hampshire teilzunehmen. Der Vorfall schürte die Sorge, in den kommenden Monaten könnte es vermehrt Versuche geben, den Ausgang der Präsidentenwahl im November 2024 mit der Verbreitung täuschend echter KI-Fälschungen zu beeinflussen.
KI-Bilder enthalten bereits Wasserzeichen
Meta ist Teil einer Branchenkoalition, die Standardtechnologien für die Auszeichnung von per KI generierten Dateien etablieren will. Meta wolle auf dieser Grundlage KI-Bilder in den Apps Facebook, Instagram und Threads in allen unterstützten Sprachen auszeichnen. Der Konzern hat auch selbst KI-Software zum Erstellen von Bildern über Textvorgaben im Angebot. Diese Dateien enthalten sowohl sichtbare Markierungen als auch unsichtbare Wasserzeichen. (Mit Material der dpa.)